Funktion · Schnittstellen
Offene Schnittstellen, die Bestandsgeräte wirklich anschlussfähig machen
Kibi Scada bindet Bestandsgeräte per Funk, Feldbus oder IP an – herstellerunabhängig und ohne Austausch vorhandener Technik.
Kibi Scada bindet Ihre Geräte an – per Funk, Feldbus oder IP – und ebenso andere Systeme. So entsteht ein verlässlicher Datenfluss für Monitoring, Alarme und weitere Abläufe.
- MQTT, LoRaWAN, Modbus und OPC UA in einem Plattformmodell
- REST-API und Webhooks für operative Folgeprozesse
- Verschlüsselte Datenwege vom Sensor bis in die Cloud
Auf einen Blick
Eine verlässliche Anbindung als Betriebsgrundlage
Schnittstellen sind mehr als technische Anschlussfähigkeit. Erst wenn Daten sicher ankommen, vereinheitlicht werden und Prozesse auslösen können, entsteht echter Plattformnutzen.
Typische Bausteine
Arbeitsweise
Vom Gerät bis zum Folgesystem
Drei Schritte, mit denen aus einer reinen Geräteanbindung nutzbare Daten und Ereignisse werden – stabil, sicher und direkt im Arbeitsalltag verwendbar.
Gerät oder Sensor anbinden
Je nach Gerät kommt Funk, IP oder Feldbus zum Einsatz. Kibi Scada bindet alle an – ohne dass jedes Gerät eine eigene Insellösung braucht.
Daten vereinheitlichen
Messwerte, Zustände und Zusatzinfos kommen in ein einheitliches Format. Erst dadurch lassen sie sich überall gleich nutzen – im Dashboard, bei Alarmen und in Berichten.
Ereignisse weitergeben
Über Schnittstellen (API und Webhooks) gibt Kibi Scada die Daten strukturiert wieder aus. So werden daraus echte Bausteine für andere Systeme und automatische Abläufe.
Im Detail
Was moderne Geräte-Anbindung in Küche und Anlagen leisten muss
Alte Geräte, neue Sensoren und verschiedene Zielsysteme treffen aufeinander. Kibi Scada verbindet sie alle – und hält die Technik aus Ihrem Alltag heraus.
Protokollvielfalt
Unterschiedliche Geräte sprechen in Kibi Scada dieselbe Sprache
MQTT, LoRaWAN, Modbus und OPC UA haben je eigene Stärken. Kibi Scada bündelt sie so, dass diese Vielfalt im Betrieb nicht kompliziert wird, sondern einfach mehr Geräte anschließbar macht.
- IoT-, Funk- und Feldbus-Protokolle parallel nutzbar
- Direkte Anbindung bestehender Küchengeräte möglich
- Neue Sensorik ohne Umbau der gesamten Architektur integrierbar
- Einheitliche Weiterverwendung in Dashboard, Alarmen und Berichten
Sichere Datenwege
Vom Sensor bis zur Cloud bleibt der Datenpfad nachvollziehbar
Schnittstellen schaffen nur dann echten Mehrwert, wenn Daten zuverlässig übertragen, zwischengespeichert und verarbeitet werden. Deshalb betrachtet Kibi Scada Konnektivität nicht isoliert, sondern als Zusammenspiel aus stabilen Datenflüssen, Betriebssicherheit und hoher Verfügbarkeit.
- Verschlüsselte Übertragung zwischen Gerät, Gateway und Cloud
- Lokale Pufferung bei temporären Netzunterbrechungen
- Flexible Netzanbindung über LAN, WLAN oder Mobilfunk
- Klar nachvollziehbare Transportwege für Betrieb und IT
API & Automation
Daten können nicht nur gelesen, sondern in Prozesse überführt werden
Offene Schnittstellen bringen erst dann etwas, wenn daraus Folgeabläufe entstehen. Kibi Scada liefert die Bausteine dafür: APIs, Webhooks und strukturierte Exporte.
- REST-API für Messwerte, Alarme, Geräte und Berichte
- Webhooks für ereignisgesteuerte Folgesysteme
- OpenAPI-Dokumentation für planbare Integration
- Anbindung von ERP, BI, Ticketsystemen und Eigenentwicklungen
Einsatzfelder
Wo offene Schnittstellen den größten strukturellen Unterschied machen
Je unterschiedlicher Geräte und IT-Systeme sind, desto mehr bringen saubere Schnittstellen – für Betriebssicherheit, Erweiterung und Folgeabläufe.
Krankenhäuser
Verteilte Küchen-, Technik- und Hygieneteams brauchen eine Plattform, die Alarmwege, Nachweise und Standortdaten sauber zusammenführt.
Großküchen
Hohe Dokumentationspflicht, viele Geräte und enge Betriebsfenster machen durchgängige Transparenz in der Plattform besonders wertvoll.
Catering
Mobile Abläufe, mehrere Ausgabepunkte und wechselnde Teams profitieren von einem zentralen System für Monitoring, Meldungen und Berichte.
Servicepartner
Mandanten, technische Zuständigkeiten und dokumentierte Maßnahmen lassen sich auf einer Oberfläche konsistent zusammenhalten.
FAQ
Häufige Fragen zu Schnittstellen & Protokollen
Welche Kommunikationsprotokolle unterstützt Kibi Scada?
Kibi Scada unterstützt eine breite Palette an Protokollen: MQTT für IoT-Telemetrie, LoRaWAN für Funk-Sensoren mit großer Reichweite, Modbus TCP/RTU für industrielle Steuerungen, OPC-UA für Geräteintegration, REST-API für Softwareanbindung und Webhooks für ereignisgesteuerte Kommunikation. Damit lassen sich praktisch alle gängigen Küchen- und Industriegeräte anbinden.
Was ist MQTT und warum wird es für IoT eingesetzt?
MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) ist ein leichtgewichtiges Messaging-Protokoll, das speziell für IoT-Geräte entwickelt wurde. Es benötigt wenig Bandbreite, arbeitet zuverlässig auch bei instabilen Netzwerkverbindungen und eignet sich ideal für die Übertragung von Sensordaten. In Kibi Scada kommunizieren alle angebundenen Geräte über MQTT mit der Cloud-Plattform.
Wie funktioniert die LoRaWAN-Anbindung?
LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist ein Funk-Netzwerk mit hoher Reichweite und niedrigem Stromverbrauch. Die Funksensoren übertragen ihre Messwerte an ein LoRaWAN-Gateway, das die Daten an den Kibi Scada LoRaWAN-Server weiterleitet. Ein Gateway kann bis zu mehrere hundert Sensoren gleichzeitig bedienen und hat eine Reichweite von mehreren hundert Metern in Gebäuden.
Kann ich bestehende Modbus-Geräte anbinden?
Ja, Kibi Scada unterstützt sowohl Modbus TCP (über Ethernet) als auch Modbus RTU (über serielle Schnittstellen). Viele Kühlgeräte, Lüftungsanlagen und Industriesteuerungen in Großküchen verfügen über Modbus-Schnittstellen und können direkt angebunden werden - ohne zusätzliche Hardware.
Gibt es eine REST-API für die Integration in eigene Systeme?
Ja, Kibi Scada bietet eine umfassende REST-API, über die Sie auf alle Daten zugreifen können: aktuelle Messwerte, historische Daten, Alarme, Geräteinformationen und Berichte. Die API ist mit OpenAPI dokumentiert und ermöglicht die Integration in ERP-Systemen, Gebäudemanagement-Software oder eigene Anwendungen.
Was sind Webhooks und wie setze ich sie ein?
Webhooks sind HTTP-Callbacks, die automatisch ausgelöst werden, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt - zum Beispiel ein Alarm, eine Temperaturüberschreitung oder ein Gerätestatus-Wechsel. Sie können Webhooks nutzen, um externe Systeme automatisch zu informieren, etwa ein Ticketsystem bei einem Alarm oder ein ERP-System bei einem Wartungsereignis.
Wie sicher ist die Datenübertragung zwischen Gerät und Cloud?
Alle Datenübertragungen sind verschlüsselt. IoT-Geräte kommunizieren über verschlüsselte VPN-Verbindungen (OpenVPN mit AES-256) mit der Kibi Scada Cloud. LoRaWAN-Daten werden auf Netzwerkebene und Applikationsebene doppelt verschlüsselt. Die REST-API und Webhooks nutzen TLS 1.3 mit Perfect Forward Secrecy. Mehr dazu auf unserer Seite zur Sicherheit.
Kann ich mehrere Protokolle gleichzeitig in einer Installation nutzen?
Ja, das ist ein Kernvorteil von Kibi Scada. Sie können in einer Installation LoRaWAN-Funksensoren, Modbus-Geräte und über MQTT angebundene Geräte gleichzeitig betreiben. Alle Daten werden in der Kibi Scada Cloud vereinheitlicht und stehen im Dashboard, in Berichten und über die API einheitlich zur Verfügung.
Schnittstellen, Protokolle und Zielsysteme in Ihrem Setup durchgehen?
Wir zeigen, welche Geräte und Protokolle Sie direkt anbinden können und wie daraus eine stabile Verbindung zu Dashboard, Alarmierung und Drittsystemen entsteht.
Persönlicher Ansprechpartner
Christofer Wesseling
Gründer & Geschäftsführer · Weslink GmbH
Wir zeigen Kibi Scada live an Ihren Geräten, beraten Sie persönlich zu Anbindung und Einführung und begleiten den Rollout in Ihrem Betrieb.
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